Von Brookslands, Bonneville, Pomona und der Quarter-Mile…. 402,34 magische Meter:
Bei der Fahrt über 402,34 Meter, die in den 50er Jahren populär war, wird nach einer historischen Zeitvorgabe auf Genauigkeit gefahren. Je zwei Fahrer starten parallel durch die Lichtschranke.
Was in den zwanziger Jahren in Tracktests als Distanz für Beschleunigungswerte galt damit eine internationale Vergleichbarkeit der Motorenleistungen ermöglicht war, wurde in den 50er und 60er Jahren in den USA zum automobilen Jugendkult.
Filmklassiker wie „…denn sie wissen nicht, was sie tun!“ oder „American Graffity“ zeigen wie aus der Distanz zur Vergleichbarkeit der Beschleunigung dann rund um Häuserblocks, auf alten Flughäfen nach dem zweiten Weltkrieg oder gar an Klippen tatsächlich Mutproben oder Beschleunigungsrennen wurden. Bei den Classic Days wird diese Art des motorsportlichen Kräftemessens nachempfunden mit spannenden Fahrzeugpaarungen. Dabein sind sowohl Fahrzeuge der zwanziger Jahre als auch Rekordfahrzeuge der Salzsee-Rennen Südkaliforniens aus Bonneville.
Die amerikanische Rennsport-Szene ist in Europa in Ihren vielen Facetten überwiegend unbekannt. Auch durch Sonderläufe wie bei den Classic Days über die legendäre Viertelmeile sollte sich dies ändern. Damit schlagen die Classic Days nicht nur den Bogen aus der Vintage und Prewar-Zeit bis in die 60er , sondern auch einen geograpischen Bogen von „good old Europe“ in die USA.
Initiert wurde dieser neue Aspekt durch zwei gute Freunde der Classic Days – beide starten auch über die ¼-Meile… den Fahrern und Freunden R. Versen und Th. Fischer danken wir an dieser Stelle.