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| Montag, den 24. Mai 2010 um 00:00 Uhr |
Quattrophonie Classic Days:
Zum 30. Geburtstag des Audi Quattro kommen Audi 200 Quattro Trans Am und Urquattro zum Schloss. 1980 begann der unvergleichliche Siegeszug des Allradantriebes aus dem Hause Audi, Ingolstadt. Wer erinnert sich nicht an Skisprungschanzen, an denen ein Quattro-Audi aus eigener Kraft mühelos emporklimmt - Fahrzeug und Werbespot sind heute 30 Jahre alt und selber fast auch schon Oldtimer – wäre das erfolgreich von Audi eingeführte Quattro-Konzept nicht ein evergreener Dauerbestseller im Motor- und Rallyesport und auf der Langstrecke und Straße.
Ein Eskimo schaut ungläubig auf die Reifenabdrücke im Eis und erklärt seinem Junior, der ihn fellumrankt aus einer dicken Eskimo-Kapuze ungläubig und auf eine Erklärung wartend anschaut. „Audi….. Quattro….!“
Szenenwechsel: Bei sommerlichen August-Temparaturen schauen die motorsport-begeisterten Fans der Classic Days ungläubig, wenn der Audi 200 Quattro Trans Am lautstark als RACING LEGEND mit Christian Geistdörfer am Steuer seine Runden zwischen großen Strohballen-Begrenzungen ums Schloss dreht. Gefolgt wird der prominent pilotierte Viertürer, der in Amerika für Eskimo-gleiche verblüffte Blicke bei seinen Langstrecken- und Rundstrecken-Einsätzen sorgte, vom Urquattro aus Privtabesitz. Quattro at it´s best zum Jubiläum.
Was aber wären die Classic Days ohne Tafelsilber…was wäre Audi ohne die Gruppe der uniquen Silberpfeile – der sagenhaften Auto Union Rennwagen der Dreißiger?
Audi Tradition poliert das Tafelsilber für Dyck und hat zum Einsatz in den Classic Days als Sonderlauf an beiden Veranstaltungstagen zwei Auto Union Rennwagen angekündigt.
Der Auto Union D-Typ - bekannt durch Siege mit Fahrern wie Bernd Rosemeyer, Tazio Nuvolary, von Delius. Varzi und nicht zuletzt Hans Stuck in den Duellen gegen die Mercedes-Benz Silberpfeile - mächtiger Rennwagen mit V12 Mittelmotor und leistungsstarker Technik aus den Jahren 1939/1939 bringt 485 PS und 340 km/h auf den glühenden Asphalt. Konstruiert von Dr. Ing. Robert Eberan von Eberhorst markiert er einen der Höhepunkte von Auto Union im Rennsport vor dem Krieg.
Der Auti Union A-Typ aus Privatbesitz – gebaut damals wie alle Auto Union Rennwagen im August-Horch-Werk in Zwickau - mit V16 Mittelmotor aus dem Jahr 1934 brachte es auf 295 PS, die den Wagen 280 km/h schnell sein ließen.
Beide Auto Union Rennwagen werden ein wertvolles Highlight in den Sonderläufen der RACING LEGENDS aus Werksmuseen und Sammlungen bei den Classic Days 2010 sein.
Zusätzlich in Silber dabei: Wanderer W 25 Stromlinienwagen aus einer belgischen Sammlung. Neben dem erfolgreichen Engagement im Grand-Prix-Rennsport nahm die Auto Union seit 1933 auch an den seinerzeit beliebten Langstrecken- und Geländefahrten teil. 1938 und 1939 beteiligte sich die Auto Union mit drei stromlinienförmigen Wanderer Sportwagen an der Fernfahrt Lüttich-Rom-Lüttich. Die Wagen besaßen eine Aluminiumkarosserie und basierten auf dem Fahrgestell des Wanderer W 25 K. 1939 konnte die Auto Union mit diesen Wagen den Mannschaftspreis erringen.
Hier die Daten der seltenen Fahrzeuge – nur 3 Stück wurden gebaut: Motor: Sechszylinder in Reihe Hubraum: 1.963 ccm Leistung: 70 PS bei 4500 U/min Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h Verbrauch: 16 Liter/100 km Bauzeit: 1938 Produktion: 3 Wagen
Es lohnt sich zum Schloss Dyck zu kommen, wenn bei den Classic Days 2010 erstmals die Marke AUDI mit Fahrzeugen aus der Sammlung der Audi Tradition lang ersehnter Gast beim Klassiker- und Motorfestival ist.
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